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E.1   SUCHEN - FINDEN

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1. sich (Dativ) die Beine/Füße/Hacken/Schuhsohlen/Sohlen nach etwas ablaufen (ugs.) < Von den verschiedenen Varianten dieses Phrasems ist die Variante „sich die Hacken ablaufen“ am häufigsten im Internet belegt. - Bei dem Phrasem "sich die Hacken ablaufen" wird die norddeutsche Variante "die Hacke" für den Absatz eines Schuhs verwendet, wie z.B. sich die Hacken schief treten, Schuhe mit hohen Hacken, die Hacken zusammenschlagen usw. - Siehe hierzu auch unter Duden | Hacke | >

Dieses umgangssprachliche Phrasem wird verwendet, um auszudrücken, dass jmd. auf der Suche nach etwas viel herunmlaufen muss und viele Gänge machen muss, um etwas zu erledigen.

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www.sagen.at/texte/maerchen/maerchen_usa/wing.html): < Auszug aus einem Märchen. > - "Als ich mir vor vielen Jahren auf der Jagd einmal beinahe die Beine abgelaufen hatte, ohne irgend etwas Essbares vor den Bogen zu bekommen, hatte ich auch noch das unbeschreibliche Malheur, meine beiden Hunde zu verlieren. Es waren dies die treuesten und liebsten Tiere, die ich je besessen habe, und ihr plötzlicher und unerklärlicher Verlust brachte mich beinahe zur Verzweiflung. Ich pfiff mir fast die Kehle aus dem Hals, aber keiner hörte mich, und keiner kam. Nach langem Suchen fand ich sie endlich in festem Schlaf neben einem Baum liegen, und ich merkte, daß sie unvorsichtigerweise in die Nähe von Wings Wohnung geraten waren. Die Macht des Schlafgottes war so stark, daß es mich heillose Mühe kostete, die treuen Tiere aufzuwecken; ja ich wäre beinahe selbst dabei eingeschlafen. Der alte Wing saß auf einem dünnen Zweig; er sah aus wie ein riesiger Moskito, hatte segelgroße Flügel, und das Murmeln seiner tiefen Baßstimme glich einem entfernten Niagara.

(http://gutenberg.spiegel.de/ ): < Friedrich Gerstäcker. Geboren am 10.05.1816 in Hamburg als Sohn eines Bühnentenors. Er ließ sich zum Kaufmannslehrling ausbilden, danach absolvierte er eine Ausbildung in Landwirtschaft. 1837 wanderte er nach Amerika aus, wo er ein abwechslungsreiches und abenteuerliches Leben als Matrose, Heizer, Jäger, Farmer, Koch, Silberschmied, Holzfäller, Fabrikant und Hotelier führte. 1843 kehrte Gerstäcker nach Deutschland zurück. Er lebte ab 1868 in Dresden und Braunschweig. Gerstäcker starb am 31.05.1872 in Braunschweig. Gerstäcker war ein Erzähler von außerordentlich spannenden und farbenprächtigen Abenteuerromanen, die jedoch stets belehrende Momente in der Landschafts- und Kulturschilderung beinhalten. - Das folgende Zitat ist eine Auszug aus Friedrich Gerstäcker, Im Busch. > - »Passen Sie ein bisschen auf den Halunken auf. Ich kenne den Schuft, er ist mit allen Hunden gehetzt und hat das schnellste Boot in der Bai. Der lauert da noch, um Ihnen den einen oder anderen Ihrer alten Matrosen abzufangen.« »Na, das fehlt mir noch«, brummte der Kapitän. »Stürmann, achten Sie auf die Jolle da. Lassen Sie den Burschen nicht wieder heran!« »Jawohl, Sir«, sagte der Steuermann. Er hatte sich die Abfahrt von Sydney ganz anders vorgestellt. »Wo der Kapitän nur auf einmal die Mannschaft hergekriegt hat, während ich mir in Sydney die Beine abgelaufen habe!« Der Kapitän drängte jetzt zur Abfahrt. Der Lotse kam ebenfalls an Bord. Die Ebbe setzte ein. Das Schiff hatte sich schon allmählich mit dem Bug zur Stadt gedreht, und der Mann in der Jolle musste sich mit langsamen Ruderschlägen an der Stelle halten, wenn er nicht in die Bai hinaustreiben wollte.

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www.die-kommenden.net/dk/wochen/00/maerz00_4_10.html): < Bankenfusion und ihre Folgen für den kleinen Individualkunden. Die einfachen Bankkunden müssen weit gehen, um zu einer Bankfiliale zu gelangen. > - Die Fusion der Deutschen Bank mit der Dresdner Bank zum größten Kreditinstitut der Welt hat das Ziel, das unbeliebte Privatkundengeschäft gemeinsam mit der Allianz-Versicherung abzukoppeln. Von den 80.000 Arbeitsplätzen beider Banken im Inland ist nach Schätzung der Gewerkschaft HBV jeder dritte gefährdet, da 50 % aller Filialen geschlossen werden. Die Fusion erhöht den Kostendruck auf die anderen Kreditinstitute, was weiteren Stellenabbau nach sich ziehen dürfte. Die Raiffeisen- und Volksbanken wollen bis 2010 60 % ihrer Zweigstellen schließen, die Sparkassen werden 10 % ihrer 280.000 Arbeitnehmer entlassen. Laut HBV sind mittelfristig 200.000 von 700.000 Stellen im Bankensektor rationalisierungsbedroht. Den Kunden droht die Zweiklassengesellschaft. Begehrter Geschäftssektor sind die beispielsweise bei den Sparkassen oder bei der Commerzbank 20 % der Kundschaft ausmachenden Individualkunden (Monatseinkommen über 6000 DM brutto, Depoteinlagen von im Schnitt 1 Million DM), der Rest kann sich ja auf der Suche nach einer Bankfiliale die Hacken ablaufen. Die Dresdner Bank verdient mit ihren 250.000 „Vermögensberatungskunden“ soviel Geld wie mit der Normalkundschaft von 5,75 Millionen Köpfen.

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http://umstandsmoden.blogg.de/index.php?cat=Umstandsmode): < Die Suche nach 'gescheiten' Umstandskleidern kann sich schwierig gestalten, aber die Cleverles aus dem Schwabenlande wissen sich zu helfen. > - Freitag, 01.04.2005. Auf der Suche nach Umstandsmode? Da habe ich doch vor ein paar Tagen mal wieder eine Leidensgenossin gefunden - unter http://myblog.de/showone. Auch ich bin in meiner ersten Schwangerschaft in "Sack und Asche" gelaufen, weil es bei mir in der Umgebung keine "gescheite" Umstandsmode gab. Überhaupt kann man sich selbst hier im Stuttgarter Raum nach Umstandsmode die Hacken ablaufen. Das ist ja wie vor 50 Jahren! Und zivile Preise? - Fehlanzeige. Zu meiner zweiten Schwangerschaft habe ich deshalb meinen eigenen Umstandsmodenshop gegründet - mit Umstandsmode in allen Preislagen, auch Second-Hand! Clever, gell.

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www.ib-sh.de): < Die Wirtschaftsförderung Schleswig-Holstein (WSH) erleichtert Existenzgründern die Ansiedelung: "Bei uns brauchen sich nicht die Existenzgründer die Hacken ablaufen, (...). > Auf die hohen Arbeitsplatz- und Struktureffekte technologieorientierter Unternehmen wies Bernd Bösche, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Schleswig-Holstein (WSH), hin. "Wir wollen diese Zielgruppe gemeinsam mit den anderen Projektpartnern künftig noch intensiver bearbeiten", betonte Bösche. Die WSH strebe an, nicht nur die Anzahl der Ansiedlungen in Schleswig-Holstein zu erhöhen, sondern auch deren Qualität. Im Vordergrund stünden dabei Unternehmen, die gut zur vorhandenen Wirtschaftsstruktur passen würden und ein starkes Wachstum erwarten ließen. Solche Unternehmen würden natürlich auch von anderen Standorten stark umworben. Deshalb konzentriere man sich gemeinsam auf sehr junge Unternehmen oder suche mit Hilfe qualifizierter "Ausgründungsdetektive" bundesweit nach erfolgversprechenden Projekten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Dies sei eine Marktnische, die von anderen noch nicht abgedeckt werde. Und solchen angehenden Unternehmern und Existenzgründern würde die gemeinsame Initiative ein optimales Dienstleistungsangebot bieten. "Bei uns brauchen sich nicht die Existenzgründer die Hacken ablaufen, um die erforderliche Unterstützung zu bekommen. Wir bieten ihnen den kompletten Service aus einer Hand", so Bösche.



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2. jmdn./etwas wie eine Stecknadel (im Heuhaufen) suchen (ugs.)

jmdn., etwas lange überall und mit wenig Aussicht auf Erfolg suchen  (Duden - Redewendungen, ³2008)


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www.probe3.de/marketing-suchmaschinen-top-ranking.html): < Das Phrasem in der Überschrift eines Beitrages - im vorliegenden Falle handelt es sich um  Werbematerial - soll die spontane Neugier des Lesers wecken und zum Weiterlesen einladen. Es enthält oftmals in nuce das Wesentliche des Beitrages. > Wie Ihre Internetseite Ihren Umsatz steigert. Eine Stecknadel im Heuhaufen zu suchen und zu finden ist eigentlich unmöglich. Diese Größenverhältnisse sind in etwa auf das Internet übertragbar. Das Internet ist ein Sammelplatz für eine unvorstellbare Masse an Informationen und Ihre eigene Webseite ist vergleichbar so groß wie eine Stecknadel. Trotzdem könnten zahlreiche Menschen genau Ihre Seite finden. Aktuelle Studien belegen, dass 80 % der Internetnutzer benötigte Informationen über die gängigen Suchmaschinen suchen. Deshalb ist es wichtig, dass das Suchmaschinen Ranking stimmt. Suchmaschinen Ranking bedeutet kurz zusammengefasst, dass Ihre Webseite bei den relevanten Suchmaschinen „google, yahoo...“ gelistet ist, dass sie mindestens unter den TOP 10 Positionen erscheint und dass der HTML Code optimiert ist. Genau diese Vorraussetzungen setzen wir für unsere Kunden um. Vertrauen Sie auf unser Know How und gewinnen Sie über die Suchmaschinen zahlreiche neue Kunden.

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www.internet-maerchen.de/maerchen/don_quichotte-02.htm): < Auszug aus einem Märchen. > - Don Quichotte von Erich Kästner. - Eine Schlägerei und der Ritterschlag. Die Haushälterin und deren Nichte suchten ihren Herrn und Gebieter wie eine Stecknadel. Und als sie ihn nicht finden konnten, holte die Nichte seine Freunde, den Pfarrer und den Barbier, herbei, und nun suchten sie zu viert. Doch sie fanden nur, dass auch das Pferd verschwunden war. Da begannen sie sich Sorgen zu machen und zu warten. Doch sie warteten vergeblich. Inzwischen ritt Don Quichotte auf seiner dürren Rosinante über staubige Straßen und an Feldern und Olivenhainen vorbei, der Stadt Sevilla und seinen zukünftigen Abenteuern entgegen. Keine Wolke stand am tiefblauen Himmel. Die Sonne brannte. Und das Gras roch versengt. Ross und Reiter hatten schrecklichen Durst. Aber nirgends floss ein Bach, und nirgends stand ein Wirtshaus. Nicht einmal den Helm konnte Don Quichotte abnehmen. Denn er hatte ihn mit Bändern unterm Kinn fest zugeknotet, und nun konnte er die Knoten nicht wieder aufknüpfen! Der Schweiß brannte ihm in den Augen und lief ihm unterm Harnisch den Rücken hinunter, doch er biss die Zähne zusammen und dachte: Ein rechter Ritter darf nicht murren.-

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http://diegesellschafter.de/diskussion/forum/thread.php?fid=19&nid=80447): < Kommentar eines Betroffenen zum Gesundheitswesen und insbesondere zum MDK (= Medzinischer Dienst der Krankenversicherung ). - Siehe hierzu auch http://de.wikipedia.org/wiki/Medizinischer_Dienst_der_Krankenversicherung. - Qualifizierte Pflegekräfte muss man in diesen Pfelegeeinrichtungen lange und mit wenig Aussicht auf Erfolg suchen. > - Ich bin seit 1978 im Gesundheitswesen tätig, habe unter anderem viele Jahre auf einer Intensivstation gearbeitet. Eine kleine Stippvisite von 2 Jahren in einer vollstationären Pflegeeinrichtung eines so genannten caritativen Trägers nahm mir den Rest Motivation, den ich noch hatte. Tatsache ist, dass viele Bewohner unterversorgt sind. Beschwerden von Angehörigen werden zwar auf dem vom MDK laut Qualitätssicherung wunderschön anzusehenden Beschwerdeformular festgehalten, aber das ist auch schon alles. kann man wie eine Stecknadel im Heuhaufen suchen. Solange aus Kostengründen Personal eingestellt wird, das keinerlei medizinische oder pflegerische Ausbildung nachweisen kann, wird sich an diesen desolaten Zuständen auch nichts ändern. Pflegen kann doch jeder! Die Konsequenz für mich war: Kündigung, Gründung eines eigenen Pflegedienstes, um alles besser zu machen z. B. Zeit zu haben, Zuwendung zu geben und professionell zu pflegen. Sehr blauäugig. Fazit: Zeit ist Geld, Zuwendung und professionelle Pflege sind vom MDK vorgeschriebene Pflegeminuten. Defizite und schwere Pflegefehler sind das Ergebnis der von Politik und MDK selbst inszenierten tollen Gesetze. Vom Abbau der Bürokratie keine Spur. Mein Vorschlag: Einführung einer Stiftung Warentest und eines TÜV für die Politiker und den MDK. Die Prüfungen sollten selbstverständlich unangemeldet stattfinden.

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www.sexualberatung.ch/bulletin/bulletin528/hauptseite/hauptseite.htm): < Es ist nicht leicht in Europa und in den USA "Märchenprinzen" und gute Liebhaber zu finden. > -  Die Lust der Männer. Ein Mann sollte liebevoll, vital, erfolgreich, vielfältig und ein guter Liebhaber sein. Meistens ist er es aber nicht. Er investiert viel Zeit in seine Ausbildung, Beruf, Sport, Familie – das Wichtigste aber, die Ausbildung seiner Liebesfähigkeit, lernt er nicht. Das gibt er selten offen zu – meist ist das übliche Gerede über Potenz nur Scheinsicherheit. Mit dem steigenden Selbstbewusstsein der Frau wird der Mann im Grunde immer mehr verunsichert. Längst ist bekannt, dass in Europa die Märchenprinzen und guten Liebhaber wie eine Stecknadel zu suchen sind, ebenso in Amerika. Nach einer amerikanischen Umfrage im Penthouse-Magazin sagen die Männer, ein Geschlechtsverkehr sollte zwischen zehn Minuten und mehreren Stunden dauern. Die Hälfte (51 %) gab zwischen zwanzig und dreissig Minuten an. Gleichzeitig gaben sie aber zu, dass er nach ihrer Erfahrung jedoch selten solange dauert. Die effektive durchschnittliche Dauer eines Liebesverkehrs liegt nach Masters und Johnson bei fünf bis zehn Minuten.

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